Seelencollage fuer 2026

Eine Seelencollage als Jahreskompass – meine Jahresbotschaft für 2026

Warum die Seelencollage für mich so wertvoll ist

Der Prozess der Seelencollage ist für mich jedes Jahr von großer Bedeutung. Er ist kein kreatives Projekt im äußeren Sinn, sondern ein Lauschen nach innen. Bilder entstehen hier nicht aus dem Verstand, sondern aus einer tieferen Schicht – geführt von der Seele, nicht von einem Plan oder einer Vision.

In den Rauhnächten, dieser besonderen Schwellenzeit zwischen den Jahren, lade ich im kleinen Kreis von Frauen dazu ein, genau diesen Raum zu betreten. Es geht nicht darum, auf Postkartengröße etwas „Schönes“ zu gestalten, sondern darum, sich führen zu lassen. Von inneren Bildern, von Stimmungen, von dem, was gesehen werden will. Unterstützt werden wir von einer sanft geführten Kakaozeremonie und mit einem ganzen Tag Zeit, so dass sich alles von innen nach außen entfalten darf.

Eine Seelencollage wird so zu einem Jahreskompass. Sie spricht oft klarer und ehrlicher als Worte. Sie begleitet, erinnert und trägt – weit über den Moment hinaus, in dem sie entsteht.

Wenn du dich gerufen fühlst, diesen Prozess selbst zu erleben, bist du von Herzen eingeladen, Teil dieses Kreises zu sein. Melde dich gerne für meinen Newsletter an, dann wirst du rechtzeitig für das nächste Seminar Ende 2026 informiert.

Jahrescollage Yvonne Bosbach
Meine Jahrescollage für 2026

Diese Seelencollage begleitet mich als Jahresbild für 2026. Sie zeigt keinen Neubeginn und keinen Aufbruch, sondern etwas Ruhigeres: ein inneres Ankommen. Alles im Bild wirkt aufeinander bezogen, nichts drängt, nichts will erklärt werden. Es ist, als hätte sich ein innerer Raum geordnet.

Im oberen Bildraum öffnet sich ein Brunnen. Darunter hängt ein Eimer mit Gold. Dieses Bild spricht für eine Quelle, die bereits zugänglich ist. Für einen inneren Reichtum, der nicht mehr gesucht oder erarbeitet werden muss. Etwas Wesentliches ist geschöpft und darf als Grundlage dienen.

Vögel bewegen sich zwischen den Ebenen. Sie verbinden das Oben mit dem Unten, das Sichtbare mit dem Unsichtbaren. Sie erinnern an Weitblick, an ein Bewusstsein, das Überblick hat, ohne kontrollieren zu müssen. Gedanken dürfen kommen und gehen, während innerlich Ruhe bleibt.

Im Zentrum liegt ein ruhendes Gesicht. Es wirkt gesammelt und vertrauend. Dieses Bild erzählt von einem Bewusstsein, das nicht mehr ständig eingreifen muss. Große innere Prozesse haben stattgefunden. Etwas darf sich setzen.

Gehalten durch die Hände wird die Essenz einer Schlange – sie ist keine lebendige Kraft mehr, sondern wirkt als inneres Gerüst. Die Wandlungen sind geschehen. Was bleibt, ist Erfahrung, die trägt. Weisheit wird still.

Am Rand oben erscheint eine Maus. Wachsam, aufmerksam, präsent. Sie steht für Ängste, die gesehen werden dürfen, ohne das Zentrum zu bestimmen. Gleichzeitig zeigt sich unten eine Katze in einer Geste von Nähe und Innigkeit. Sie hält einen Stern am Herzen – ein Bild für das Ureigene, das Wesentliche.

Spirituell gelesen zeigt diese Collage eine Frau nach der Initiation. Eine Seele, die ihre Wandlungen vollzogen hat. Angst ist nicht verschwunden, aber sie hat ihren Platz gefunden. Reichtum ist nicht Ziel, sondern Quelle. Weisheit ist still geworden. Nähe und Innigkeit sind möglich.

Die Jahresbotschaft für 2026 lädt mich ein, mich hineinzuleben und mich führen zu lassen:

Ich darf aus dem schöpfen, was in mir vorhanden ist.
Ich darf mich halten, während das Leben sich bewegt.
Mein Wesen ist nah.
Und aus dieser Innigkeit entsteht mein Wirken.